Massiv Trail Norwegen
350 km lange Mehrtageswanderung
3 Wochen im Sommer 2025
Das erste Solo Wanderabenteuer für Highlights. Ein wenig Bammel hatte ich schon, aber mit dem Te Araroa und dem Pacific Crest Trail im Gepäck sollte das schon klappen. Zum Glück begleitete mich meine Schwester auf der ersten Etappe Richtung Norden.
Ein perfekter Start
Besser hätte die Tour nicht starten können. Bereits am ersten Abend waren wir überwältigt von unserem Wildcampingplatz. Die Aussicht, die Einsamkeit und die Weite waren einfach unglaublich. Wir tanzten vor Freude. Die erste Etappe von Haukeliseter nach Finse über 120 Kilometer war mega schön und eindrücklich.
Alleine unterwegs
Ab Finse ging es alleine weiter. Es war ein komisches Gefühl, plötzlich ganz alleine unterwegs zu sein. Mein erster Wildcampingplatz war perfekt, und ich konnte es tatsächlich geniessen, so alleine. Die nächsten Tage waren wettertechnisch eher bedeckt und regnerisch. Umso dankbarer war ich für die Selbstversorgerhütten. Oft kam ich bereits am frühen Nachmittag an und genoss die Ruhe in den warmen Hütten. Ein besonderes Highlight: Plötzlich war ich umgeben von unzähligen wilden Rentieren, das war so cool.
Die letzten Kilometer
Die letzten paar Tage auf dem Trail verbrachte ich mit einigen tollen Menschen. Es war kalt und sehr nass. Deshalb gönnten wir uns einen Zero (Pausentag). Am nächsten Tag war ich froh, bei diesen Bedingungen nicht alleine in den Bergen unterwegs zu sein. Schliesslich erreichten wir die Sognefjellshytta. Die Wettervorhersage blieb weiterhin schlecht, und vor uns lagen nur noch die letzten zwei Tage, die laut Erzählungen die härtesten des gesamten Trails sein sollen. Bei etwas Schnee und Temperaturen um drei Grad wollten wir kein unnötiges Risiko eingehen und entschieden uns, die Wanderung vorzeitig zu beenden. Schade. Dafür hatten wir einen gemütlichen und warmen Abschluss mit gutem Essen und toller Gesellschaft.













