GR 58 Tour du Queyras
140 km durch den regionalen Naturpark
Sieben Tage unterwegs im Queyras
Nach einer Empfehlung führte uns unser nächstes Abenteuer in die französischen Alpen. Wir starteten in Ceillac, wo wir das Auto problemlos stehen lassen konnten. Mit Zelt und Rucksack ging es für sieben Tage auf den GR 58 rund um das Queyras, mit einem kleinen Abstecher nach Italien.
Pässe, Höhenmeter und erste Herausforderungen
Direkt zu Beginn wartete der erste steile Pass. Danach hiess es sieben Tage lang: hoch auf den Pass, runter ins Tal und wieder von vorne. Insgesamt sammelten wir rund 9000 Höhenmeter. Bereits am zweiten Tag meldete sich das Knie von Highlights. Viel Dehnen half nicht wie gewünscht, doch glücklicherweise verschwanden die Schmerzen nach ein paar Tagen wieder.
Ruhige Nächte und einsame Wege
Biwakieren ist im Naturpark zwischen 18.00 und 9.00 Uhr erlaubt. Fast jeden Abend fanden wir problemlos einen wunderschönen Platz und genossen die Ruhe. Obwohl der GR 58 beliebt ist und viele in den Berghütten übernachten, waren wir tagsüber oft alleine unterwegs. Da wir den Trail bewusst in der Gegenrichtung liefen, kamen uns die meisten 60 bis 80 Wanderer am Morgen gesammelt entgegen. Kaum waren sie vorbei, gehörten die Berge wieder uns.
Perfektes Wetter zum Wandern
Das Wetter meinte es gut mit uns. Es war oft warm bis heiss, sodass wir unsere Caps regelmässig in eiskalte Bergbäche tauchten. Gewitter blieben uns während der ganzen Tour erspart. Erst als wir danach einen wohlverdienten Zero einlegten, regnete und gewitterte es für zwei Tage. Besser hätte das Timing nicht sein können.























