GR 57 & Tour du Mont Thabor

Drei Tage den Bergen ganz nahe

Planänderung nach dem Pausentag

Nach unserem Pausentag hatten wir eigentlich nochmals einen weiteren Loop in der Region Queyras geplant. Da das nächste freie Hotel jedoch rund 25 Minuten von Ceillac entfernt lag, kam uns spontan die Idee, weiter nördlich eine neue Rundtour zu suchen. So entschieden wir uns für einen Mix aus dem GR 57 und der Tour du Mont Thabor.

Im richtigen Wetterfenster

Erneut starteten wir genau im richtigen Wetterfenster. Gleich zu Beginn führte der Weg Richtung Mont Thabor und verlief ausnahmsweise angenehm gleichmässig bergauf. Auf einem Teil der Strecke verläuft auch der Hexatrek, den Lavender bereits 2023 gewandert war. Das war ein schönes Wiedersehen. Erinnerungen kamen hoch und die Landschaft war einmal mehr beeindruckend.

Ein langer Tag bis zum Bergsee

Der zweite Tag hatte es mit einem steilen Anstieg in sich. Für Highlights war es zeitweise ein richtiger Kampf. Doch nach einer kleinen Mittagskrise war plötzlich alle Müdigkeit verschwunden. Eigentlich wollten wir früher zelten, doch da eine grosse Kuhherde den riesigen Platz für sich beanspruchte und wir nicht zwischen unzähligen Kuhfladen übernachten wollten, spornte uns der nächstgelegene Bergsee an. So wurden aus der geplanten Etappe plötzlich 29 Kilometer und 1700 Höhenmeter. Es hatte sich aber mehr als gelohnt.

Ein perfekter Abschluss

Auch am letzten Tag liefen wir nochmals fast gleich weit. Eigentlich hätten wir es bereits bis zum Auto geschafft. Trotzdem entschieden wir uns bewusst für eine letzte Nacht draussen. Ein letztes Mal kochen, den Sonnenuntergang geniessen und unter freiem Himmel schlafen – ein perfekter Abschluss unserer zweiwöchigen Wanderferien in den französischen Alpen.